Diagnose Reizdarm

Ich muss ehrlich gestehen wenn ich Reizdarm höre oder lese, läuft es mir eiskalt den Rücken runter.

Jahrelang lief ich von Pontius zu Pilatus mit Magen-Darm-Problemen, etliche Untersuchungen wurden gemacht – halt die Klassiker: Magenspiegelung, Darmspiegelung, Laktosetest, Sorbittest, es wurde auf Zöliakie untersucht aber egal was ich machte, es wurde nur bedingt besser und dann stand die Diagnose fest: Reizdarm!

Aber was ist das denn überhaupt?

Das Reizdarmsyndrom oder auch nervöser Darm zeichnet sich durch Durchfall, Verstopfung, Blähungen und Bauchschmerzen aus. Aber die Ursache dafür ist nicht bekannt und die Betroffenen bekommen Tipps wie Stress reduzieren, sich gesünder zu ernähren, auf blähende Lebensmittel zu verzichten oder „finden Sie sich damit ab“

Für mich war die letzte Aussage die Schlimmste und abfinden wollte ich mich damit auch nicht.

Das ist sicherlich auch ein Grund, warum ich mittlerweile Heilpraktikerin bin und mich unter anderem sehr intensiv mit dem Thema Magen-Darm-Erkrankungen auseinandersetze und weiterbilde. Und ich weiß nun, dass man sich nicht damit abfinden muss!

Bereits in früheren Artikeln habe ich etwas zu den Themen Mikrobiom und Magensäure geschrieben und darüber, dass es sich immer lohnt hier mal genauer hinzuschauen. Denn wirklich Vieles hängt mit dem Darm und dem Verdauungstrakt zusammen.

Nun gibt es aber noch eine Erkrankung, über die man kaum etwas erfährt, von der aber sehr Viele betroffen sind und das ist SIBO (small intestinal bacterial overgrowth) – eine Fehlbesiedlung des Dünndarms mit Dickdarmbakterien und die gehören da normalerweise nicht hin.

Du hast also andauernde Magen-Darm-Beschwerden und es wurde keine Ursache gefunden und/oder Du hast auch schon mal eine Darmtherapie aber ohne Erfolg oder sogar mit Verschlechterung vorgenommen?

Dann könnte es sein, dass Du unter SIBO leidest!

Wie bei allem, können die Symptome vielfältig oder aber auch kaum vorhanden sein. Zu den klassischen Beschwerden zählen Bauchbeschwerden, Blähungen, Flatulenzen, und Völlegefühl.

Aber woher kommt so was? Ursachen für SIBO können zum Beispiel eine Antibiotikatherapie, Lebensmittelvergiftung, Einnahme von Säureblockern etc. sein. Und ganz wichtig, das alles kann schon Jahre her sein.

Diagnostizieren kann man dies mittels eines Atemtests und je nach Befund wird sie dann therapiert.

Mein persönliches Fazit: Es ist gut, dass ich mich mit der Diagnose Reizdarm nicht abgefunden habe!

Sodbrennen – ein Zeichen von zu viel Magensäure?

Oh nein, ganz und gar nicht. Sogar relativ häufig ist es ein Zeichen eines Magensäuremangels.

Nachfolgend stelle ich mal die möglichen Symptome gegenüber. Dies sind nur Beispiele, die auftreten können.

Symptome

Zu wenig Magensäure

Zu viel Magensäure

Reflux Reflux
Sodbrennen Sodbrennen
Blähungen Magenschmerzen / Magenbrennen
Übelkeit Saures Aufstoßen
Vitaminmangel Mundgeruch
Asthma Husten und Halsschmerzen
Histaminintoleranz Magendruck und Übelkeit
Hautkrankheiten Schmerzen hinter dem Brustbein
Osteoporose Salziger / seifiger Geschmack nach dem Essen
Durchfall oder Verstopfung Schluckbeschwerden
Nahrungsmittelunverträglichkeiten  
Erschöpfung, Energielosigkeit  
Völlegefühl  
Infektanfälligkeit  

Wie geschrieben handelt es sich bei der Aufzählung nur um einen Auszug, aber anhand dessen ist deutlich zu erkennen, dass die klassischen Symptome wie zum Beispiel Sodbrennen, Aufstoßen, Völlegefühl bzw. Magendruck sowohl auf einen Säureüberschuss als auch auf den -mangel hinweisen können.

Aber wieso ist die Magensäure überhaupt so wichtig dass ich heute einen Artikel darüber schreibe?

Magensäure oder Magensaft ist sehr sauer und enthält u.a. Salzsäure. Ihr fällt die Aufgabe zu, Nahrungsbestandteile durch das Zerlegen in Einzelteile auf die weitere Verdauung vorzubereiten. Aber sie hat auch eine sehr wichtige Aufgabe in der Abwehr von Bakterien und anderen Erregern und ist somit auch ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems.

Liegt nun ein Mangel an Magensäure vor, können Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte und besonders rohes Gemüse oder Hülsenfrüchte nicht mehr richtig verdaut werden und es kann zu den oben genannten Symptomen kommen.

Ganz wichtig ist hier nochmal zu erwähnen, dass durch den gestörten Verdauungsvorgang wichtige Nährstoffe nicht aufgenommen werden können und dies auf Dauer zu Mangelerscheinungen wie zum Beispiel auch brüchige Nägel, gestörtes Immunsystem, Müdigkeit, etc. führen kann.

Aber wie kommt es zu dem besagten Mangel?

Unter anderem können auch eine zu lange Aufnahme von Protonenpumpenhemmer aber auch die klassischen Medikamente gegen zu viel Magensäure zu einer Umkehr und somit zu einem Mangel führen – ebenso wie ein übermäßiger Konsum von Alkohol und Zigaretten, diverse Medikamente, Stress, Konsum von zu viel Zucker oder stark verarbeiteten Lebensmitteln und vieles mehr.

Kommt Dir dies alles bekannt vor und Du möchtest nun wissen ob Du auch an einem Mangel an Magensäure leidest?

Es gibt einen einfachen Test für daheim:

  1. Verrühre 1 Teelöffel Natron in einem Glas Wasser und trinke dies gleich morgens auf nüchternen Magen.
  2. Stopp die Zeit bis Du aufstoßen musst.

Je nach Menge der Magensäure dauert dies unterschiedlich lang. Es kann aber auch sein das nichts passiert. Je schneller desto höher die Menge an Magensäure und passiert gar nichts, ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein Mangel vorhanden.

 

Vitamin D – ist es wirklich so wichtig?

Oh ja, das ist es! Du kennst das ja vielleicht – Du fühlst Dich dauernd müde, antriebslos und Deine Laune ist im Keller? Die kalte Jahreszeit ist nicht Dein Freund – Du nimmst gefühlt jede Erkältung mit und frierst, hustest und schnupfst rum? Schon mal an einen Vitamin D Mangel gedacht?

Vitamin D, vielen als Sonnenvitamin bekannt ist, eigentlich kein Vitamin sondern ein Prohormon also eine Hormon-Vorstufe und es ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Somit hat es viele nützliche und wichtige Eigenschaften bzw. Aufgaben. Hierzu gehören unter anderem:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Osteoporose Therapie
  • Kräftigung der Muskulatur
  • positive Wirkung auf die Psyche
  • Regulation der Aufnahme von Kalzium im Darm
  • Förderung der Reifung und Bildung von Knochenstammzellen
  • Schutz vor Rachitis
  • diverse Schutzwirkungen
  • und vieles mehr.

Vitamin D ist eins der wenigen Vitamine, die der Körper selber bilden kann. Dies geschieht zu 80-90% durch die Aufnahme von UVB-Strahlung über die Haut und zu 10-20% über die aufgenommene Nahrung.

Wie hoch der Bedarf jedes einzelnen von uns ist, kann man nicht pauschal sagen. Dies hängt mit der Ernährungsweise, eventuellen Medikamenteneinnahme, körperlichen Belastung, beruflichen Tätigkeit und noch vielem mehr zusammen und wie viel UVB-Strahlung der Körper/Organismus überhaupt aufnimmt, ist wiederum auch von einigen Faktoren wie zum Beispiel dem Stand der Sonne, Hautpflege, Lichtschutzfaktor etc. abhängig.

Nach grober Schätzung müsstest Du also beispielsweise 10 Eier oder 645g Steinpilze oder 400g angereicherte Margarine oder 476g Thunfisch essen um Deinen Tagesbedarf in etwa zu decken. Alternativ könntest Du auch 15 Minuten komplett unbekleidet und ohne Sonnenschutz zwischen 10 und 16 Uhr in der prallen Sonne verbringen und dies auch nur in den Monaten April bis September.

Wie Du siehst – es ist gar nicht so einfach den Tagesbedarf zu decken!

Du fragst Dich nun ob Du ausreichend mit Vitamin D versorgt bist? Wie bereits geschrieben hängt dies von vielen Faktoren ab und nein es reicht nicht aus täglich draußen zu sein, denn insbesondere in den Monaten Oktober bis März ist es fast nicht möglich den Tagesbedarf zu decken und dann geht der Körper an die eigenen Speicher, die aber meistens gar nicht prall gefüllt sind.

Folgende Symptome können auf einen Mangel hinweisen:

  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Müdigkeit, Schwäche, Schlafstörungen
  • Haarausfall
  • depressive Verstimmung
  • Sehschwäche
  • Nervosität
  • Osteomalazie = Knochenerweichung bei Erwachsenen

Ob nun aber wirklich ein Mangel vorliegt lässt sich durch einen Bluttest feststellen und bei einer Substitution sollte dieser regelmäßig kontrolliert werden!

Der Herbst ist da – stärke Dein Immunsystem!

Herbstanfang – ich sitze gerade im Strandkorb in der Sonne und während ich die tollen Herbstfarben des Gartens bewundere, mache ich mir Gedanken über das bisherige Jahr 2020 – unweigerlich komme ich dann zu dem Thema Immunsystem.

Jetzt beginnt so langsam die kältere Jahreszeit – zwar ist es gerade tagsüber noch angenehm warm aber morgens und abends ist es schon ganz schön kühl – bekleidet mit Jacke und eventuell Schal wird es schnell zu warm oder ohne einfach zu kalt – schwuppdiwupp hat man sich eine Erkältung eingefangen.

Kennst Du? Und kennst Du auch, dass es Menschen um Dich rum gibt, die nicht warm angezogen sind und trotzdem nicht krank werden? Und Du fragst Dich woran das liegt?

Dafür kann es viele Möglichkeiten geben.

Folgende Faktoren schwächen zum Beispiel das Immunsystem:

  • Alkohol- und / oder Nikotinkonsum
  • Stress
  • Falsche, einseitige Ernährung
  • Mangelernährung
  • Übergewicht
  • Medikamenteneinnahme

um nur einige offensichtliche Dinge aufzuführen.

Was ist bzw. macht nun eigentlich das Immunsystem?

Während einer natürlichen Geburt und während der Stillzeit bekommt das Neugeborene quasi seine erste „Impfung“ und ist damit auf etliche Erreger vorbereitet. Im Laufe der Zeit trifft jeder von uns immer wieder auf Krankmacher, der Körper speichert die Information und „erinnert“ sich bei einem wiederholten „Angriff“ und ist mit einer speziellen Abwehr gewappnet.

Es gibt noch weitere nicht so ganz offensichtliche Faktoren, die die Immunabwehr beeinflussen. Zum Beispiel ist es sehr wichtig, dass die Schleimhäute ausreichend befeuchtet sind, denn nur so können hier die ersten Erregerangriffe abgewehrt werden oder es bedarf eines gesunden Darms oder einer gesunden Haut (Darm- und Hautmikrobiom) damit auch hier Erreger keine Chance haben.

Ein geschwächtes Immunsystem zeigt sich nicht nur durch eine Erkältung – wie also erkennst Du es?

  • Infektanfälligkeit
  • Ständig wiederkehrende Herpesbläschen oder Aphten
  • Zahnfleischentzündungen
  • Nagel- und oder Fußpilz
  • Allergien
  • Müdigkeit
  • Verzögerte Wundheilung
  • Und auch Haarausfall und
  • Hautirritationen

Dies sind natürlich wieder nur einige Symptome.

Du erkennst Dich nun irgendwie wieder? Und fragst Dich was Du tun kannst?

Vitamin C ist eins der bekanntesten Mittel, von Wechselduschen und Omas Hühnersuppe hast Du sicherlich auch schon gehört. Aber je nachdem wie sich Dein geschwächtes Immunsystem bemerkbar macht gibt es noch etliche weitere Möglichkeiten wie zum Beispiel Darmsanierung, Ernährungsanpassung, Schlafhygiene, Sport, bestimmte Nahrungsmittel wie zum Knoblauch und Ingwer und auch Mikronährstoffe.

Hierbei ist es wichtig, dass Deine Therapie genau auf Dich, Deine Symptome und Bedürfnisse abgestimmt wird und das die Qualität und die Dosierung der Präparate stimmen.

Ausgebrannt oder grundlos erschöpft?

Fast jeder kennt es: man fühlt sich erschöpft, ist müde, wird häufiger krank und erholt sich nur schwer, es kommt zu depressiven Verstimmungen und Stress wird nicht mehr so gut vertragen. Man fragt sich was ist das, insbesondere wenn diese Phase länger als „normal“ andauert.

Schnell fallen solche Begriffe wie Burnout, Schilddrüse und so weiter – aber es kann durchaus auch eine Nebennierenschwäche dahinter stecken.

Nebenniere? Noch nie gehört?

Dann erkläre ich es kurz: hierbei handelt es sich um eine paarig angelegte Hormondrüse, die wie ein kleines Mützchen auf der Niere sitzt (jeweils recht und links) und verschiedene Hormone produziert. Das sicherlich Bekannteste ist Adrenalin, uns interessiert aber heute das Cortisol.

Wir nehmen mal an, dass wir sehr großem, wie auch immer geartetem Stress ausgesetzt sind, zum Beispiel psychischer Stress bedingt durch Trennung, Mobbing, Arbeitsplatzverlust etc. oder auch hohe Belastung durch Job und Familie oder oder. In diesen Zeiten konzentriert sich die Nebenniere auf die Produktion von Cortisol.

Denn Cortisol ist das wichtigste Antistress Hormon. Es ist sehr eng mit dem körpereigene Immunsystem verknüpft, wirkt sehr stark entzündungshemmend und sorgt quasi dafür, dass der Stoffwechsel aufrecht gehalten wird.

Dauert die Stressphase nun zu lang an, wird die Nebenniere geschwächt, sie kann nicht mehr richtig arbeiten und schlussendlich wird so zu wenig Cortisol produziert – Der Akku ist einfach fast leer.

Du erkennst Dich gerade wieder?

Dann beantworte Dir folgende Fragen und solltest Du mehr als die Hälfte mit ja beantworten, könnte unter Umständen eine Nebennierenschwäche vorliegen:

  1. Du bist dauermüde und das auch nach langen Schlafphasen?
  2. Du wachst häufig zwischen 2:00 und 4:00 Uhr nachts auf?
  3. Du hast dauernd das Verlangen nach einem Snack, Süßigkeiten oder Kaffee?
  4. Du leidest schon seit längerem unter Lustlosigkeit?
  5. Du bist häufiger krank und leidest unter Infekten?
  6. Du kannst Dich nicht mehr so gut konzentrieren?
  7. Du bist schnell reizbar?
  8. Du kannst nicht mehr so gut mit Stress umgehen?
  9. Dir wird schwindelig wenn Du schnell aufstehst?
  10. Du kommst morgens nicht mehr so gut in die Gänge?
  11. Abends wirst Du munter und kannst dann nicht einschlafen?
  12. Du hast zugenommen, vor allem am Bauch?
  13. Du hast ein erhöhtes Suchtpotential (Medien, Drogen, Nikotin, Alkohol..)?
  14. Du hast häufiger Kopfschmerzen
  15. Du fühlst Dich manchmal wie benebelt?
  16. Aktivitäten erschöpfen Dich schnell?

Ob tatsächlich eine Nebennierenschwäche vorliegt kann ganz einfach mit einem Speicheltest überprüft werden. Hierzu werden in einem gewissen Abstand fünf Speichelproben gewonnen, anhand deren ein Cortisol Tagesprofil erstellt wird und Du bekommst dann eine Therapieempfehlung anhand des erstellten Befunds.

 

„Dann iss halt nicht so viel…….“

oder „Mach halt mal Sport“ waren Sätze, die ich mir anhören durfte als ich mit meinem Gewicht gekämpft habe.

Wer kennt das nicht: plötzlich kneift die Hose, es bilden sich Röllchen, das Gesicht wirkt dicker und und und…. Bei mir war es so schlimm, dass ich mir samstags eine Hose gekauft habe, die am Montag nicht mehr passte und das allerschlimmste: ich habe nicht begriffen was da los war, denn in meinen Augen habe ich nichts anders gemacht als vorher. Trotzdem habe ich diverse Diäten ausprobiert und was soll ich sagen… keine hatte Erfolg. Ich wurde immer frustrierter und unzufriedener und haderte mit mir selbst. Es kam also wie es kommen musste und es gesellten sich Frustkilos hinzu. War ja schließlich egal was ich machte, ich nahm ja eh nicht ab. Trotz allem wollte ich mich damit nicht abfinden und bin so über Umwege auf das Thema Hormone und Östrogendominanz gekommen.

Das Hormon Östrogen kommt hauptsächlich beim weiblichen Geschlecht vor, ist aber auch bei Männern in geringeren Menge vorhanden. Zusammen mit einem anderen Hormon steuert es bei Frauen alle Vorgänge des weiblichen Zyklus und kann bei beiden Geschlechtern auf den Stoffwechsel einwirken, zum Beispiel Steigerung der Durchblutung, Einlagerung von Wasser, Produktion von Eiweißen und vieles mehr.

Hormone im  Allgemeinen sind aber neben dem Stoffwechsel noch an vielen weiteren Vorgängen im Körper beteiligt. Hierzu gehören unter anderem die Ernährung, die Atmung, der Blutdruck, die Sexualität oder den Salz- und Wasserhaushalt. Dies alles ist fein aufeinander abgestimmt und kann durch die verschiedensten Kriterien, wie zum Beispiel Umweltgifte, Medikamente, Art der Ernährung und Erkrankungen beeinflusst werden. Es können Schäden bzw. Beeinträchtigen im hormonbildenden Organ oder am Zielorgan vorliegen oder auf dem Transportweg. Tritt also irgendwo in diesem System eine Störung auf, kann dies zu Symptomen wie zum Beispiel Gewichtszunahme oder auch -abnahme, Haarausfall, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und vieles mehr führen.

Liegen also Beschwerden vor, für die es erstmal keine ersichtlichen Ursachen gibt, könnte es auch durchaus an den Hormonen liegen. Und dies gilt definitiv nicht nur für Frauen, denn auch Männer können durchaus eine Hormonstörung haben.

Eine sehr grobe Einschätzung über eventuelle Defizite im Hormonhaushalt kann ein Fragebogen geben, eine richtige Aussage ergibt sich dann über einen Speicheltest.

Eventuelle Defizite werden dann natürlichen und bioidentischen Hormone ausgeglichen und sollten regelmäßig kontrolliert werden.

 

Wellness nach Maß

Ihr habt keine Lust auf die vorgefertigten Massage- bzw Wellnesspakete? Dann seid Ihr auf dem Strand-Hof genau richtig. Hier gibt es Wellness nach Maß!

Wie wäre es zum Beispiel mit einer halben Stunde Infrarotkabine, danach eine wohltuende Rückenmassage gefolgt von einer Reflexzonenmassage am Fuß?

Oder eine Stunde Aromaölmassage und noch eine viertel Stunde Kopfmassage?

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Ein individuelles Angebot erhaltet Ihr unter 04833-5458512 oder massage@strand-hof.de

Ich freue mich auf Euch!

Mehrwertsteuersenkung

Auch bei mir gilt ab sofort bis zum 31.12.2020 die Mehrwertsteuersenkung. Ist zwar nicht viel aber für eine Kugel Eis reicht es…..
Dies gilt nur auf die Wellness Anwendungen!

 

 

Die Welt der (Mikro) Nährstoffe

Ihr kennt es sicherlich: Insbesondere im Winter, es ist kalt und grau, die Nächte werden länger, die Tage kürzer, die Stimmung sinkt und die Müdigkeit nimmt zu – dann wissen viele , hier könnte ein Vitamin D Mangel vorliegen.

Ähnliche Bekanntheit hat auch der Mangel an Eisen, welcher besonders bei Frauen auftritt und  häufig mit Müdigkeit und Blässe in Zusammenhang gebracht wird.

Aber wisst Ihr was ein Mangel an Nährstoffen noch so alles auslösen kann?

Hier ein paar Beispiele:

  • Depressionen
  • Haarausfall
  • Hautausschlag
  • Kopfschmerzen
  • Vergesslichkeit
  • Gereiztheit
  • Häufige Infekte
  • Lichtempfindlichkeit
  • etc

Die Liste könnte man noch unendlich fortführen.

Aber wieso könnte es an den Nährstoffen liegen?

Um Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten, benötigt der menschliche Körper ausreichend Nährstoffe. Diese unterstützen den Körper zum Beispiel beim Aufbau von Zellen, Gewebe und Organen, bei wichtigen biochemischen Prozessen, bringen Energie und unterstützen den Stoffwechsel.

Dabei lassen sich Nährstoffe ganz allgemein in die energieliefernden Makronährstoffe (Proteine, Kohlenhydrate und Fette) und in Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) unterteilen, sie sind also Bau- und Brennstoffe.

Der Bedarf eines jeden Einzelnen an Nährstoffen unterliegt verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel Alter, Geschlecht, Tätigkeit, Ernährung, Genetik etc. Es gibt aber weitere Faktoren, die den Bedarf individuell beeinflussen, also erhöhen wie zum Beispiel Medikamenteneinnahme, Schwangerschaft, Stillzeit, Stress, Krankheiten, Rauchen, Alkoholkonsum etc.

Doch eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann den Bedarf oftmals nicht decken. Die aktuellen Ernährungsgewohnheiten mit einem großen Anteil an industriell verarbeiteten Lebensmitteln liefern beispielsweise häufig einen hohen Anteil an Makro – aber nur einen geringen Anteil an Mikronährstoffen.

Wusstet Ihr zudem

  • dass Veganer meist einen Vitamin B12 Mangel haben?
  • dass wir Q10 ab dem 40igsten Lebensjahr nicht mehr selber bilden können?
  • dass ein Großteil der Bevölkerung eine Unterversorgung mit Vitamin D hat?

Entsteht nun ein Mangel, bleibt dieser in der Regel über längere Zeit symptomlos da der Körper sich auch teilweise aus Depots bedienen kann. Sind die Depots allerdings einmal erschöpft und die Zufuhr nicht ausreichend, fängt der Körper an Signale zu senden – sogenannte Mangelsymptome.

Diese Mangelerscheinungen können dabei unterschiedlich schwer ausfallen und sind natürlich auch vom Nährstoff bzw dessen Mangels abhängig. Um hier entsprechend entgegen wirken zu können bedarf es einer ausführlichen Anamnese und Diagnostik und der bedarfsgerechten Zufuhr an Nährstoffen.