Vitamin D – ist es wirklich so wichtig?

Oh ja, das ist es! Du kennst das ja vielleicht – Du fühlst Dich dauernd müde, antriebslos und Deine Laune ist im Keller? Die kalte Jahreszeit ist nicht Dein Freund – Du nimmst gefühlt jede Erkältung mit und frierst, hustest und schnupfst rum? Schon mal an einen Vitamin D Mangel gedacht?

Vitamin D, vielen als Sonnenvitamin bekannt ist, eigentlich kein Vitamin sondern ein Prohormon also eine Hormon-Vorstufe und es ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Somit hat es viele nützliche und wichtige Eigenschaften bzw. Aufgaben. Hierzu gehören unter anderem:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Osteoporose Therapie
  • Kräftigung der Muskulatur
  • positive Wirkung auf die Psyche
  • Regulation der Aufnahme von Kalzium im Darm
  • Förderung der Reifung und Bildung von Knochenstammzellen
  • Schutz vor Rachitis
  • diverse Schutzwirkungen
  • und vieles mehr.

Vitamin D ist eins der wenigen Vitamine, die der Körper selber bilden kann. Dies geschieht zu 80-90% durch die Aufnahme von UVB-Strahlung über die Haut und zu 10-20% über die aufgenommene Nahrung.

Wie hoch der Bedarf jedes einzelnen von uns ist, kann man nicht pauschal sagen. Dies hängt mit der Ernährungsweise, eventuellen Medikamenteneinnahme, körperlichen Belastung, beruflichen Tätigkeit und noch vielem mehr zusammen und wie viel UVB-Strahlung der Körper/Organismus überhaupt aufnimmt, ist wiederum auch von einigen Faktoren wie zum Beispiel dem Stand der Sonne, Hautpflege, Lichtschutzfaktor etc. abhängig.

Nach grober Schätzung müsstest Du also beispielsweise 10 Eier oder 645g Steinpilze oder 400g angereicherte Margarine oder 476g Thunfisch essen um Deinen Tagesbedarf in etwa zu decken. Alternativ könntest Du auch 15 Minuten komplett unbekleidet und ohne Sonnenschutz zwischen 10 und 16 Uhr in der prallen Sonne verbringen und dies auch nur in den Monaten April bis September.

Wie Du siehst – es ist gar nicht so einfach den Tagesbedarf zu decken!

Du fragst Dich nun ob Du ausreichend mit Vitamin D versorgt bist? Wie bereits geschrieben hängt dies von vielen Faktoren ab und nein es reicht nicht aus täglich draußen zu sein, denn insbesondere in den Monaten Oktober bis März ist es fast nicht möglich den Tagesbedarf zu decken und dann geht der Körper an die eigenen Speicher, die aber meistens gar nicht prall gefüllt sind.

Folgende Symptome können auf einen Mangel hinweisen:

  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Müdigkeit, Schwäche, Schlafstörungen
  • Haarausfall
  • depressive Verstimmung
  • Sehschwäche
  • Nervosität
  • Osteomalazie = Knochenerweichung bei Erwachsenen

Ob nun aber wirklich ein Mangel vorliegt lässt sich durch einen Bluttest feststellen und bei einer Substitution sollte dieser regelmäßig kontrolliert werden!