„Dann iss halt nicht so viel…….“

oder „Mach halt mal Sport“ waren Sätze, die ich mir anhören durfte als ich mit meinem Gewicht gekämpft habe.

Wer kennt das nicht: plötzlich kneift die Hose, es bilden sich Röllchen, das Gesicht wirkt dicker und und und…. Bei mir war es so schlimm, dass ich mir samstags eine Hose gekauft habe, die am Montag nicht mehr passte und das allerschlimmste: ich habe nicht begriffen was da los war, denn in meinen Augen habe ich nichts anders gemacht als vorher. Trotzdem habe ich diverse Diäten ausprobiert und was soll ich sagen… keine hatte Erfolg. Ich wurde immer frustrierter und unzufriedener und haderte mit mir selbst. Es kam also wie es kommen musste und es gesellten sich Frustkilos hinzu. War ja schließlich egal was ich machte, ich nahm ja eh nicht ab. Trotz allem wollte ich mich damit nicht abfinden und bin so über Umwege auf das Thema Hormone und Östrogendominanz gekommen.

Das Hormon Östrogen kommt hauptsächlich beim weiblichen Geschlecht vor, ist aber auch bei Männern in geringeren Menge vorhanden. Zusammen mit einem anderen Hormon steuert es bei Frauen alle Vorgänge des weiblichen Zyklus und kann bei beiden Geschlechtern auf den Stoffwechsel einwirken, zum Beispiel Steigerung der Durchblutung, Einlagerung von Wasser, Produktion von Eiweißen und vieles mehr.

Hormone im  Allgemeinen sind aber neben dem Stoffwechsel noch an vielen weiteren Vorgängen im Körper beteiligt. Hierzu gehören unter anderem die Ernährung, die Atmung, der Blutdruck, die Sexualität oder den Salz- und Wasserhaushalt. Dies alles ist fein aufeinander abgestimmt und kann durch die verschiedensten Kriterien, wie zum Beispiel Umweltgifte, Medikamente, Art der Ernährung und Erkrankungen beeinflusst werden. Es können Schäden bzw. Beeinträchtigen im hormonbildenden Organ oder am Zielorgan vorliegen oder auf dem Transportweg. Tritt also irgendwo in diesem System eine Störung auf, kann dies zu Symptomen wie zum Beispiel Gewichtszunahme oder auch -abnahme, Haarausfall, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und vieles mehr führen.

Liegen also Beschwerden vor, für die es erstmal keine ersichtlichen Ursachen gibt, könnte es auch durchaus an den Hormonen liegen. Und dies gilt definitiv nicht nur für Frauen, denn auch Männer können durchaus eine Hormonstörung haben.

Eine sehr grobe Einschätzung über eventuelle Defizite im Hormonhaushalt kann ein Fragebogen geben, eine richtige Aussage ergibt sich dann über einen Speicheltest.

Eventuelle Defizite werden dann natürlichen und bioidentischen Hormone ausgeglichen und sollten regelmäßig kontrolliert werden.